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Zeitlos

Solang bin  den Weg ich jetzt  gegangen
Der ferne Strahl hat angezogen meine Hast
Verbrannt, so fühlt ich mein verlangen
Ins ewig Bleiben eingepasst
 
Verwandlung schien mein einzig wahres Streben
Berühren wollt ich jeglich Missetat
Ins Leichte unbeschwerlich schweben
Im Lichtermeer der menschlich ewig Saat
 
Ja, ich bin gewander wohl an des ganzen Tages Fülle
Hab Hand in Hand so schön ein Blümlein leben sehn
Oh welches Farbenmeer umwebte meine Hülle
Im lichten Glanz der ewig Wälder Feen
 
Von dort bin ich gerufen
Du feine, zarte Haut
Weil wir das All erschufen
Doch niemand hat‘s geschaut
 
Im brechen einer Knospe
Im leuchtend Kirschenfeld
Bewegt sich alles Weite
Die leiblich Mutterwelt
 
Ich lebe diese Hoffnung
Dass Gott in uns erwacht
Sein Hauch uns stillt im Warten
Weil er an mich gedacht
 
Verstehet doch, ich bin es
Der in euch immer wohnt
Den Glanz des Raumes spiegelt
Für den zu leben lohnt
 
Wo waren sie noch die Freunde
Ich spüre Freundschaft namenlos
Der Weg hat hier geendet
Im weiblich Lebensschoss
 
Wo wird mein Ziel dort liegen
Ich sehe Wälderseen
Wie sie im Wind sich wiegen
Der Zeit entgegen gehn