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Samsara

Du gehst und gehst, kommst niemals an
was liegt einem schon daran
da man den Weg ja doch nicht kennt
auch wenn man ihn Göttlich oder Teuflisch nennt 
 

Schritt für Schritt geht es dahin
wer weiß schon wer Ich wirklich bin
ist es ein Leben, oder doch gar viele
ist es Ernst, oder tausend Spiele
 

Sind Tränen nur dem Lachen gleich
muss hart ich sein, oder Wasser weich
Tropfen für Tropfen den Fels durch dringen
lauter Schreien, oder sanfter Singen
 

Unerkannt Ich vorwärts strebe
Mich aus der Masse als Wunder erhebe
mal Mann, mal Frau, als wahres Geschlecht
ewige treue oder ungerecht
 

Wo ist das Sein, ewiges Betreiben
muss Seele an Seele aneinander reiben
bis Du Dich nicht mehr wieder findest
Nichts an Nichts aneinander bindest
 

Nur die Hoffnung, will nimmer bleiben
das Bewusstsein Dich völlig einverleiben
Du in der Seele zu hause bisst
Gott Dich kennt, niemals vermisst
 

Unendlich muss die Geschichte bleiben
den Augenblick schauend den Geist betreiben
in Meditation das Wahre erleben
Dich zu Gott, zur Schöpfung erheben