Dharma
Keine Sitte, kein Schmerz, kein Ruhm
gleichen einem Volke, darum,
verweile nicht im Angesicht
auch wenn Dein Ego anderes spricht.
Verschwommen suchst Du deines Gleichen,
Deiner Struktur zu entweichen,
Habgier und Selbstsucht auszutragen,
denn Sprung ins Nichts zu wagen.
Die Eigenheit des Willens Leiden,
das Ich im Du stetig zu meiden,
tief in dir alles zu werden,
heraus zu treten aus Gottes Erden.
Übermannt Dich doch die Egomanie,
trinkt tief in Deine Fantasie,
stiftet Verwirrung und Traumgebilde,
führt Habsucht und Rassismus im Gefilde.
Nach Innen muss die Reise gehen,
es gibt Nichts zu verstehen,
alles wart von Anbeginn,
ohne Werden und ohne Sinn.
Ohne Hoffnung und Zweifel, unerkannt,
hat Dich die Schöpfung beim Namen genannt,
erst wenn Du Nichts und Niemand bist,
der Kosmos in Dir unerreichbar fliest.