Om
Sprecht das OM. Zu euren Vätern
Weil mit Worten ihr nichts berührt
Tragt zu ihnen all eure Götter
Von der Glut des Wissens mächtig geschürt
Und sprecht das OM. Zu euren Müttern
Weil das Schwingen ist im selben Leib
Seit des Treibens schöne Hüter
Tragt Kundalini von Weib zu Weib
Dann sprecht das OM. Zu euren Kindern
Und fühlt wovon der Wurm genährt
Denn sie bringen zu euch den weisen Winter
Und die Wärme des Sommers, durch den Orgasmus geschürt
So dann sprecht das OM. Zu euren Brüdern
Damit sie hören von dieser Weltensprach
Doch macht euch nicht zu euren Hütern
Den das Siegel des Kosmos noch niemals brach
Und sprecht das OM. zu euren Gräsern
Weil wir nichts tun, als nur zu Lieben
So treibt ihr dahin im Rausch der Gewässer
Und seit doch so nah bei uns geblieben
Und sprecht das OM. Zu euren Toten
Weil der Tot ein Schwingen ist
Folgt ihnen, den sie sind des Lebens Boten
Hoch am Mast du siehst Bhagwan gehisst
OM. Ohne Grund ohne den Zwang nach Glück
Weil all dies, diese Erde auf sich trägt
Ohne den Drang in den Schatten zurück
Ohne Muster auf die Stirn geprägt
OM. Bist du, ist in dir und deinem Raum
Ist dort wo das „Nichts“ sich ständig regt
Erfüllt die Blume, ist dort in diesem Apfelbaum
Für immer ist OM. In eure Seele gelegt