Zeit
Die Zeit ist wie ein Kind
kennt keinen Tag und keine Nacht
ganz ohne Traum, grad so geschwind
sie Purzelbäume am Rand des Weges macht
Kein Warten ist in ihrem stetig Rinnen
ohne Hoffnung ein Fantasie Gespiel
kehrt alles Leben von Außen nach Innen
wird dem Dasein niemals zu viel
Wart nie gewesen und wird doch immer sein
kennt kein Oben und keinen Schlund
trägt keinen Ruhm und keine Ehre ein
ist niemals Krank und niemals Gesund
Festgebunden nur an den Raum
der unendlich, ewig in sich währt
ist Sie wach und doch im Traum
im Moment die Zeit nie wiederkehrt
Drum lebt im Heute, jeden Augenblick
fühlt das Herz und nicht das Hirn
eilt nie voraus, kehrt nie zurück
schaut des Abends hinauf zu der leuchten Gestirn.