Gedichte-Märchen-Musik
Zen-Prosa-Kinderbücher

Körpererfahrung

Diese Worte entstanden aus dem Bedürfnis heraus eine Körpererfragung zur Körpererfahrung zu veranlassen.
Und so stellte ich gestern Morgen zu meinem völligen entsetzen, ganz plötzlich fest, dass ich auf der, meiner rechten
Seite, nur noch einen Arm besaß. Sofort benutzte ich diesen welchen, in einem mir sofort zuvor kommenden Bedürfnis, mich geistesgegenwertig davon zu überzeugen, das mir auch links ein solcher, zumindest ähnlicher, verblieben war.
Dabei überfiel mich, völlig unerwartet, ein zu heftig schmerzlich stechendes Stechen in der meiner halblinken
Mittelbrußt, das ich als Hertzstechen zu diagnostizieren nicht im Stande gewesen war.
Dieses herzliche Stechen führte ich auf die über mich überkommende freudige Freude zurück, als ich voller Bewunderung bemerkte, das zwei, wunderbar zu einander passende, Zweieiigen Zwillingen ähnelnden Beine, sich mein Eigen nannten. Wobei es sich hier ausschließlich um eine Vermutung handelt, die mich mit den Füßen, die am Ende jeweils mit fünf ungleich länglichen Zehen ausgestattet zu sein schienen, nach unten, des Öfteren mit dem, mir unvertrauten Boden, verbanden.     
Mir Selbst, Selbstbewusst, tief in die Augen schauend, dass in mir ein leichtes Mistrauen herauf beschwor, erschrak ich zu tiefst, als ich zu erkennen mich im Stande glaubte, dass einer meiner Hoden seinen ihm zugeordneten Platz,
wiederwillig und in revolutionärer Weise, verlassen hatte. Und auch nach längerem hektisch hastig umher suchenden Umhersuchen, das sich ohne mein Wissen mit Schwierigkeiten verbündete, die manche Stelle meines seltenen, seltsamen Körpers vor mir verbarg, verschwunden blieb.
So gab ich schon nach kürzester Zeit, da man mich ohnehin als nicht allzu ausdauernder Mensch lieb gewonnen zu haben glaubte, mit den zwei mir eigenen, restlich Verbliebenen, zufrieden.
Dabei berauschte mich auf eine besondere Weise die unverhofft gemachte, wieder neue Entdeckung meiner doch  immer noch zahlreich vorhandenen Körperhaare, kleinster Art, die mich, ohne meine grandiose Fähigkeit der Selbstbeherrschung, mit zutreffender, treffsicherer Sicherheit, zum Tode durch Erlachen geführt hätte.
So beendete ich dann meine überraschend unverhofft täglich statt findende selbst Leibesvisitation, mit der einzigartigen Feststellung, das auch der Kopf, vollzählig, mit etwas weniger Behaarung, um auch hier Genauestens zu sein, wen man von dem geringen Zuwachs in den meinen Ohren einmal ab sieht, und einem abnehmenden, gleich bleibenden, unverstandenen Inneren, auf seinem alten, führ ihn so scheint mir ungebildet, günstigen Stelle, verblieben war.
Nur die Seele, sie war wie immer auch heute so neben bei nicht zu entdecken.
Gottseidank schade.