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Der hölzerne Reiter

Loslassen, Springen, Vergessen, ohne das Gewusste leben. Das in sich Kristallisierende durch den Strahl des Lebens nach außen tragen.
Tausenderlei Gedanken und ein jeder Gedanke in sich unzählige Mal gespalten. So fährt dein Karussell den ewigen Kreis des Bewusstseins. Und du bist Karussell Besitzer, bist Kind das all die vielen unzähligen verwünschten Freikarten fahren muss. Du bist das Öl, das Fett das die Achsen schmiert. Das Zähne ineinander greifendes Lußtwerk,
das Millionenfach Gespalten ein jedes Rädlei betreibt. Ohne Kraft und ohne das Wissen um der vielen Funktionen,
die am Ende den Bub auf dem Holzpferd das Jauchzen bringen.
Wenn ich los gehe, den Hebel umstelle und das Seidenpapier leichte Schicksal dem Wind überlasse, dann hört Es auf ein Mensch des Vergangenen zu sein.
Eine wehende Fahne, die bunt bemalt oben auf dem Rand des Karussells hinter der Richtung des Kreises hertreibt.
Man spürt den Wind der wieder stärker den glänzenden Stoff in seinen Händen hält.
Und man springt ab sich seinen Lauf zu betrachten.
Sich zu erfreuen am immer neuen Firmament, das Horizonten ähnelnd an einem vorüber Kreist und einen berauscht,
doch noch einmal auf zu sitzen um mit kräftigem Beinschlag das hölzerne Pferd an zu treiben.