Hinausgeschwommen
Nun steh ich hier am Meeresrand
Der Sand umspült der Füße Haut
Das Feuchte reicht die Ewig Hand
Das Auge weit ins Ferne schaut
Der Körner Reiz berührt die Zehen
Entschwindet in der Tiefe Sog
So lasst ihn in den Abend gehen
Der hinterm Berg zum Scheitel zog
Der Käfer Beine streift das Leere
Des Flohes Körper durchzieht ein Licht
Umwoben von des Kosmos Heere
Streift rot der Wind mein Angesicht
In gleicher Weise, ungleich warm
Rollt jene Welle an meine Haut
Ist wohl gesinnt mir, stürmisch zahm
Ich in ihr euch dort wieder fand
Wie Berg und Täler gleichsam sich biegend
Der Gipfel Weite ins Frisch schallt
Im Schaum der Kronen sich zähmend wiegend
Ein neues Leben erquickend hold
Und dort im Blicke greifbar nahe
Erzürnt nicht mehr der Wasser wesen
Versunken in der Wolken blaue Schare
Mach mich das Leichte von sich besessen
Und dort im Dunkel der Weiten Felder
Ein Sonnenbaum zu Herbste geht
Durchstreift der Moleküle bunte Wälder
Mein Herz nach diesem Bette fleht
So tauch ich in der Quelle Keim
Durchpflüge Zug um Zug den Spiegel
Es zieht mich hin zur Mutter heim
Verschmolzen in der Götter Tiegel
Und stehst du dort am Ewig Rande
Und schaust in Sehnsucht getränt hinaus
Gebunden an des Bodens Bande
Gib Acht, sonst geht ein Lichtlein aus
Das Feuer bin ich, auch das Kühle
Des Morgens Frisch im Abendrot
Der tausend Wessen Seelen viele
Der Schrei des Kindes, der Alten Tod